[Rezension] „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite

[Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Meine Schwester, die Serienmörderin
Oyinkan Braithwaite
gebunden, mit klappbaren Vorsatz
240 Seiten
erschienen im Aufbau Verlag
Hier geht es zum Buch.

Die Autorin

Oyinkan Braithwaite wurde 1988 in Lagos geboren. Einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte sie in Großbritannien bis die Familie 2001 nach Lagos zurückkehrte. Braitwaite studierte Jura und Kreatives Schreiben. Sie arbeitete für eine Produktionsfirma und einen nigerischen Verlag. Ihr Debüt Meine Schwester, die Serienmörderin wurde ein riesiger Erfolg und gewann sogar den Los Angeles Times Book Prize Award. Braithwaite ist heute als freie Autorin tätig und lebt in ihrer Geburtsstadt in Nigeria.

Inhalt

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön – und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig, hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade in Ayoola, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihre Schwester wirklich ist – und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt.

Quelle: http://www.aufbau-verlag.de

Meine Meinung

Korede ist die große Schwester von Ayoola. Sie ist das ganze Gegenteil von ihr. Während Ayoola mit ihrer Schönheit ihr Geld in den sozialen Medien verdient, arbeitet die eher unattraktive und unscheinbare Korede in einem Krankenhaus. Sie ist fleißig und pflichtbewusst. Und sie ist heimlich verliebt in einen Arzt.
Das Buch beginnt gleich mit einem Hilferuf der kleinen Schwester, die mal wieder einen ihrer Männer umgebracht hat. Natürlich kann sie nichts dafür, es war Notwehr, wie sie immer wieder versichert. Korede, pflichtbewusst und für die Familie verantwortlich seitdem der Vater tot ist, räumt hinter Ayoola auf und entsorgt die Leiche fachmännisch. Nicht das erste Mal.
Anders als die kleine Schwester, hat sie ein schlechtes Gewissen. Der Anblick der Leiche und die Schuld, die beide Frauen auf sich geladen haben, lässt sie keineswegs so kalt wie Ayoola. Ständig hat sie angst, dass ihrer beider Taten auffliegen.
Die Geschichte spitzt sich so richtig zu, als Ayoola im Krankhaus auftaucht und Tade sich in sie verliebt. Korede ist nicht nur eifersüchtig, sondern hat auch Angst um den Arzt, denn sie kennt ihre Schwester.
Nach und nach fließen Rückblenden in die Geschichte ein und man versteht allmählich, warum die Schwestern sich so „entwickelt“ haben.

Das Buch ist ein Thriller der besonderen Art. Die Geschichte zu beschreiben fällt schwer. So sachlich wie sie auch erzählt wird, es mangelt nicht an Spannung. Schnell erwärmt man sich für die bemitleidenswerte Protagonistin und zittert mit ihr, wenn sie in eine Verkehrskontrolle gelangt nachdem sie in dem Auto eine Leiche transportiert hat.
Das Buch liest sich leicht und flüssig und überrascht mit einem unerwarteten Ende.

Fazit

Für alle, die einen ganz besonderen Thriller lesen wollen!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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