[Rezension] „Aufgetaut“ von David Safier

[Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Aufgetaut
David Safier
Taschenbuch
336 Seiten
erschienen bei Kindler (Rowohlt)
Hier geht es zum Buch

Der Autor

David Safier wurde 1966 in Bremen geboren. Nachdem er seine Ausbildung zum Journalisten beendet hatte, sammelte er erste Erfahrung bei Funk und Fernsehen. Er verfasste unter anderem Drehbücher für Nikola und Mein Leben und ich . Die Serie Berlin, Berlin entwickelte Safier als Hauptautor und erhielt dafür den Adolf-Grimme- Preis. Seinen Durchbruch als Autor hatte er 2008 mit Mieses Karma. Seitdem erreichen seine Bücher Millionenauflagen. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Bremen.

Mehr zu David Safier und seinen Büchern findet Ihr hier.

Inhalt

Eine Steinzeitfrau sucht das Glück.

Über dreiunddreißigtausend Jahre war Urga zusammen mit einem Baby- Mammut in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwärmung tauen sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die moderne Menschheit würde die Steinzeitfrau am liebsten gleich wieder zurück ins Eis gehen. Aber Urga ist eine Kämpferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob man in dieser höchst seltsamen Welt das Glück finden kann. Ihre Irrfahrt führt sie von der Arktis über Indien bis nach Italien. Wird Urga das Geheimnis des Glücks finden? Für sich? Für das kleine Mammut? Gar für die Leser dieses Buches?

Quelle: http://www.rowohlt.de

Meine Meinung

Das zentrale Thema des Buches (neben Klimakatastrophe und Liebe) ist das Glück. Wie findet man sein Glück? Was macht einen glücklich? Wie wird man glücklich? All diese Fragen stellen sich die Protagonisten von Aufgetaut. Und jeder tut dies auf seine Weise. Die Steinzeitfrau Urga, die plötzlich in eine Welt geschubst wird, die ihr völlig fremd ist. Felix, der mit seinen Start-Ups und seiner Ehe fulminant gescheitert ist. Die kleine Maya, die die Welt retten möchte. Der einsame Kapitän Lovskar und die schwer kranke Amanda. Auf der Suche nach dem Glück beginnt ein abstruser Roadtrip. Und bald erkennen die Akteure der Geschichte und der Leser selbst, dass das Glück oft in den kleinen Dingen liegt. Und manchmal ist es schon da, nur will man es nicht erkennen.

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Nachdem ich erstmal mein „logisches Denken“ abgeschaltet hatte, konnte ich mich auf das Buch einlassen. Von da an habe ich es regelrecht inhaliert. Es kommt fast wieder an, das für mich bisher beste Buch Safiers, Mieses Karma heran. Mit viel Witz und Charme erzählt er diese ungewöhnliche Geschichte und bringt den Leser dazu sich in die Charaktere zu verlieben. Ich war schon fast traurig, als ich das Buch beendet hatte.

Mein Fazit

Ein Buch das glücklich macht!

⭐⭐⭐⭐⭐

4 Comments

  1. Ich habe „Mieses Karma“ schon auf der to-do-Liste stehen – allerdings als Hörbuch. Ich bin schon sehr gespannt, denn lt. Klappentext könnte mir diese Art von Humor sehr gut gefallen.

    LG Babsi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s