Stoppt das Sub Shaming

Hallo Ihr Lieben,

vor ein paar Tagen habe ich auf meinem Insta Account dazu aufgerufen, mal den eigenen Stapel ungelesener Bücher zu zeigen.

Einige Bücherfreunde sind meiner Einladung gefolgt und ich habe bis jetzt schon eine tolle Auswahl an Büchern bestaunen dürfen.

Jedoch ist mir aufgefallen, dass sich viele für das Ausmaß Ihres SuB schämen und ihn deshalb gar nicht zeigen wollen. Aber warum?

Grundsätzlich gilt für mich, Rezensionsexemplare haben absoluten Vorrang und versauern nicht auf dem SuB. Aber das ist eigentlich normaler Blogger Ehrenkodex.

Mein SuB besteht zu einem großen Teil aus Mängelexemplaren, die ich entweder bei Arvelle oder bei diversen Bücherwühltischen gekauft habe. Nur ganz wenige Bücher auf meinem Stapel habe ich geschenkt bekommen. Wenn ich Bücher günstig entdecke, die schon ewig auf meiner Wunschliste stehen, dann schlage ich halt zu. So passiert es, dass man im Nu einen großen Stapel ungelesener Bücher anhäuft. Aber ich finde das nicht schlimm? Warum auch? Früher hab ich mich von der Panikmache anstecken lassen und bei diversen Challenges zum SuB Abbau mitgemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich danach oder noch währenddessen noch mehr Bücher angehäuft habe. Davon bin ich jetzt weg. Im Gegenteil ich freue mich über meinen großen SuB. Denn ich habe immer eine tolle Auswahl zu Hause, auf die ich zurückgreifen kann. Außerdem, sind es doch Bücher, die ich von meinem eigenen, sauer verdienten Geld gekauft habe und da kann ich doch bitte schön selbst bestimmen ob und wann ich sie lese.

Wie steht Ihr zu dem Thema? Das würde mich echt interessieren. Und vielleicht zeigt ja der ein oder andere noch seinen SuB.

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Stefanie,
    Meinen SuB kann ich nicht photographieren, zum einen, weil er auf kein Bild passt, zum anderen ist er oft schön einsortiert im Regal. Schämen muss ich mich nicht. Ich verarbeite damit lediglich ein Kindheitstrauma ( hatte immer Angst, ich könnte alle Bücher gelesen haben und es gibt nichts Neues mehr für mich. Diese Angst ist zwar mittlerweile der Befürchtung gewichen, mein Leben reiche nicht aus, um alle zu lesen. Aber was soll‘s). Außerdem wollte ich immer in einer Bibliothek arbeiten und das mache ich nun: Ich koche, putze, bügle usw. in einer 😀 Also keine Scham. Das Geld in Bücher ist gut investiert, ohne Bücher müsste ich es vielleicht für Sitzungen beim Psychiater ausgeben.
    Liebe Grüße
    Ruth

      • Oh je, das weiß ich wirklich nicht. Aber es sind auf jeden Fall einige mehr. Ich besitze mehrere Tausend Bücher, einige davon habe ich auch schon mehrmals gelesen, viele eben nur gekauft mit dem besten Vorsätzen. Da ich oft bei Schnäppchen zuschlage, hat sich mein SuB im Laufe meines Bücherlebens eben kontinuierlich vergrößert. Zur Entschuldigung/ Erklärung: Mein Bücherleben umfasst einige Jahrzehnte.

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