[Rezension] Aprikosenküsse von Claudia Winter

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Aprikosenküsse

Claudia Winter

Taschenbuch

416 Seiten

erschienen bei Goldmann

ISBN: 978- 3- 442- 48390- 7

Preis: 9,99 €

Hier geht es zum Buch.

 

Die Autorin

Claudia Winter hat eine sehr interessante Vita, denn sie wurde 1973 als Tochter gehörloser Eltern geboren. Aus Angst vor eventuellen Nachteilen, brachte ihr Vater ihr mit 4 Jahren das Lesen und Schreiben bei.

Schon als Kind schrieb sie Gedichte und Kurzgeschichten. Doch es dauerte über 20 Jahre bis zur ersten Veröffentlichung.

Claudia Winter arbeitet nicht nur als Autorin, sondern auch als Lektorin und Coach.

Unter dem Pseudonym Caroline Wunsch hat sie drei ihrer frühen Werke im Selbstverlag veröffentlicht.

Ihr vierter Roman „Aprikosenküsse“ erschien 2016 im Goldmann Verlag.

Hier geht es zur Homepage von Claudia Winter.

 

Das Cover

Das Buch ist ein Klappenbroschur. Die Bilder hinter den Klappen werde ich natürlich nicht verraten, aber sie passen wunderbar zum Thema des Buches. Die komplette Außenseite des Buchs ist leicht geriffelt. (Ihr wisst ja ich mag Bücher, die man auch fühlen kann.)

Ich finde das Cover schlicht und trotzdem stimmungsvoll. Und nachdem ich nun auch den Inhalt des Buches kenne, finde ich, dass das Coverfoto perfekt zum Roman passt.

 

Der Inhalt

„Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!“

Inhaltsangabe von der Buchrückseite

Copyright bei http://www.randomhouse.de

 

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass ich nicht unbedingt zu den Lesern von derlei Frauenromanen gehöre. Oft habe ich das Gefühl: Kennste einen, kennste alle. Aber ab und an braucht man als passionierter Leser auch mal etwas fürs Herz und zum Abschalten.

„Aprikosenküsse“ hat mir in dieser Hinsicht alles geboten. Dieser unterhaltsame Roman punktet nicht nur mit viel Humor, sondern vor allem mit seinen facettenreichen und liebenswürdigen Figuren. Es hat nicht lange gedauert, bis mir die Bewohner des Tre Camini so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich am liebsten gleich die Koffer gepackt hätte.

Erzählt wird die Geschichte, jeweils im Wechsel, aus Hannas und Fabrizios Sicht. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich dadurch in vielen wichtigen Momenten Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten hatte. Was zur Folge hatte, dass ich innerlich nicht für eine der beiden Figuren Partei ergriffen habe. Bis zum Schluss habe ich mit Hanna und Fabrizio mit gefiebert.

 

Fazit

Lest dieses wundervollen Roman!

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

 

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4 Antworten zu [Rezension] Aprikosenküsse von Claudia Winter

  1. Stopfi schreibt:

    Ich fand ihn ja ein bisschen übertrieben. Aber gut, Geschmäcker sind unterschiedlich 😀

  2. Pingback: Lesemonat März | lesefieberblog

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