[Rezension] Frauen und Bücher von Stefan Bollmann

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Frauen und Bücher

Stefan Bollmann

erschienen bei DVA

erhältlich als gebundene Ausgabe, Taschenbuch und eBook

448 Seiten

ISBN: 978- 3421045614

Hier geht es zum Buch.

 

Zum Autor

Stefan Bollmann wurde 1958 in Düsseldorf geboren. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie, Geschichte und Germanistik. Nach dem Studium gründete er eine Kulturzeitschrift, aus welcher der Bollmann Verlag hervorging. Bis 1998 war er als Hochschullehrer tätig und wurde danach Lektor in verschiedenen Publikumsverlagen. Er veröffentlichte mehrere Bücher von denen einige Bestseller wurden. Eine Auswahl:

  • „Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie“ erschienen 2005
  • „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ erschienen 2006
  • „Warum lesen glücklich macht“ erschienen 2007
  • „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ erschienen 2010

Stefan Bollmann arbeitet und lebt derzeit in München.

Kurzbeschreibung

Es beginnt vor 300 Jahren. Die Lesewut erfasst die Frauen. Die Männer witzeln, dann wittern sie Unheil. Lösen Bücher Revolutionen aus? Jane Austen erklärt die Romanleserin für unabhängig, Madame Bovary verschlingt Trivialliteratur und begeht Ehebruch. Virginia Woolf druckt ihre Bücher selbst, Marilyn Monroe liest Joyce und lässt sich dabei fotografieren. Und heute stürmt die Leserin die Machtzentralen der Literatur: Fanfiction geht um die Welt.

Temperamentvoll und mit einem Sinn für ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichten erzählt Stefan Bollmann die Geschichte des weiblichen Lesens.

Quelle und Copyright: http://www.randomhouse.de

 

Zum Inhalt

Den Beginn der Leselust der Frauen findet Bollmann im 18. Jahrhundert. Der Leser wird hier im 1. Teil, von der Dichterlesung in Zürich und Magdeburg, nach London, über Wetzlar und dem Werther- Effekt bis nach Paris zur „Lese- Revolution“ mitgenommen.

Im zweiten Teil befinden wir uns dann im 19.Jahrhundert. Da darf natürlich Jane Austen nicht fehlen. Aber auch Mary Shelley, Madame Bovary und E. Marlit kommen nicht zu kurz!

Im dritten Teil darf sich der Leser dann mit den Bücherfrauen des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Hierzu gehören nicht nur Virginia Woolf sondern auch Marilyn Monroe und Susan Sonntag.

Im letzten Teil, der Gegenwart, wird die Leserin als Grenzgängerin beschrieben, hier geht es vor allem um die Lektüre von Shades of Grey.

 

Meine Meinung

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut! Ich bin eine Frau und ich liebe Bücher. Warum also nicht etwas über die Entwicklung dieser Kombination und vor allem auch Faszination erfahren!? Aber irgendwie hatte ich mir etwas anderes davon versprochen. Das Buch bzw. das Thema ist sehr interessant und ich habe jede Menge Neues erfahren und gelernt! Aber ich fand es streckenweise sehr langatmig, da mir einfach zu viele historische Informationen dabei waren. Oder es wurden Anekdoten bis zum kleinsten Detail wiedergegeben.  Ich muss gestehen, dass ich dann auch ab und zu ein paar Seiten übersprungen habe, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nie beendet. Trotzdem hat es mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen.

♥♥♥

 

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