Rezension zu „Sterben kommt nicht in Frage, Mama“ von Judith End

 Judith-end

Judith End ist 25, alleinerziehende Mutter einer dreijährigen Tochter und kurz vor Beendigung ihres Studiums. Eine Frau die mit beiden Beinen mitten im Leben steht. Bis sie eines Tages ins „Krebsland“ katapultiert wird. Nur durch die Fehleinschätzung ihrer Frauenärztin. Diese hatte das Fibroadenom, welches in Judiths Brust festgestellt wurde, nicht sofort entfernen lassen obwohl sich gerade daraus Brustkrebs entwickeln kann.

Nach einem Jahr will Judith den Knoten doch entfernen lassen, weil er sehr groß geworden ist und schmerzhaft wurde. Die Diagnose: ductales invasives Mammkarzinom.

Jetzt beginnt das eigentliche Martyrium der jungen Frau. Mehrere OP´s bis die Brust letztendlich amputiert wird, Bestrahlung und Chemotherapie. Ihr fallen die Haare aus und ihre kleine Tochter sieht in ihr nur noch ein Monster, schämt sich sogar mit ihrer Mutter auf die Straße zu gehen.

In Ihrem Buch beschreibt Judith End mit viel Selbstironie und Sarkasmus ihren Leidensweg und wie sie mit ihrer Krankheit weiterhin lebt.

 

Als ich das Buch bekam war mein erster Gedanke: „Oh Gott, nicht noch ein Krebsbuch.“ Ich wollte keine rührselige  Geschichte lesen indem die Autorin in Selbstmitleid zerfließt.

(Das heißt nicht, dass ich es nicht auch schlimm finde, wenn jemand so eine Diagnose bekommt. Ich weiß es selbst am besten wie das ist!)

Doch „Sterben kommt nicht in Frage Mama“ hat mich echt überrascht. Judith End hat es trotz schwerer Krebstherapie geschafft ihr Studium mit sehr guten Noten zu beenden und sich allein um ihre Tochter zu kümmern.

Ein ergreifendes Buch über eine sehr mutige und tapfere Frau!

 sternsternsternsternstern

Vielen Dank an Droemer/Knaur für dieses Rezensionsexemplar!

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