Rezension zu „Frühling und so“ von Rebecca Martin

Rebecca Martin - ANAIS Band 1 - Frühling und so - Cover - LowRes (150 x 228)

 

Frühling und so

Rebecca Martin

Taschenbuch, 256 Seiten

erschienen beim Anais

ISBN: 978-3-89602547-0

 

 

Raquel ist 17 Jahre und lebt mit ihrer Patchwork Familie in Berlin Kreuzberg. Mit 12 wird sie das erste Mal geküsst und mit 14 beginnt sie eine 3 jährige Beziehung mit Noa. Als beide sich trennen beginnt sie den Männern und der Liebe hinterherzujagen. Kein Abenteuer und kein Absturz, sei es durch Drogen oder Alkohol, was sie auslässt. Sie entwickelt sich zum willigen Lustobjekt, mit der aber kein Mann eine ernsthafte Beziehung will.  Fast viel zu spät werden Raquel ihr Fehler bewusst.

 

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen! Ich musste beim Lesen so oft denken: „Sind die siebzehnjährigen Mädchen heutzutage wirklich so?“ Okay dass, man mal zu viel trinkt, dass konnte ich ja noch nachvollziehen. Ich war ja auch mal so jung. Aber dass man sich auf jeder Party und in jeder Disko einen Typen aussucht mit dem man dann auch noch intim wird, dass kann ich überhaupt nicht verstehen. Raquel hat ja so ziemlich mit jedem geschlafen, der nicht bei 3 auf dem Baum war. Und dabei blieb die Verantwortung oft auf der Strecke, wenn zum Beispiel die Kondome vergessen oder absichtlich weggelassen wurden. So etwas kann ich absolut nicht verstehen. Natürlich wird so ein Mädchen, was immer leicht zu haben ist und keinerlei Stolz oder Würde an den Tag legt, von Männern nur ausgenutzt.

Abgesehen vom Inhalt habe ich mich auch mit der Sprache nicht anfreunden können. Das Buch ist in mehr oder weniger kurze Abschnitte gegliedert. Oft fehlt einem der Zusammenhang zum restlichen Geschehen. Rebecca Martin beschreibt oft nur kurze Situationen, die man nicht wirklich erfassen kann, da man von dem ganzen Drumherum absolut nichts weiß.

Schade, ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut, aber es wird wohl das erste und letzte Buch sein, was ich von Rebecca Martin gelesen habe.

 Vielen Dank an den Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

 

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