Rezension und Interview zu „Apocalypsia“ von Andreas Izquierdo

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Apocalypsia
Andreas Izquierdo
gebunden mit Schutzumschlag
624 Seiten
erschienen im Rotbuch
Verlag Preis: 24,95 €
ISBN: 978-3867891080

Auf der Erde geschehen merkwürdiger Dinge. Polarlichter, die keiner sind, kreisen die Erde ein. Die Wärme kann nicht mehr entweichen, es wird unerträglich heiß, die Kontinentalplatten driften, es kommt immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Das Chaos bricht aus, weil Gott im Sterben liegt. Ein neuer Engel wird geboren, Nathanael. Der Prophezeiung nach soll er der Retter der Schöpfung sein. Doch er ist verkrüppelt. Ein mit Makeln behaftetes Wesen in einer makellosen Welt der Engel. Iax soll ihn ausbilden, doch angesichts der Entstellung des kleinen Nathanaels verliert er allen Mut und Hoffnung auf Rettung. Derweil ist Luzifer aus seinen grausamen Gefängnis ausgebrochen und will den Thron für sich beanspruchen. Keiner kann ihm noch Einhalt gebieten und ein furchtbarer Krieg droht auszubrechen. Die einzige Hoffnung ist der kleine verkrüppelte Nathanael. Und ob er es schafft die Schöpfung, Engel wie auch Menschen zu retten, dass müsst ihr selbst herausbekommen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich anfangs ein wenig Probleme hatte mich in die Geschichte hineinzudenken. Zu Beginn spielt die Geschichte auf der Erde und die hat sich wirklich gut lesen lassen. Aber als dann zu den Engeln gewechselt wurde, kam ich ins stocken. Doch ich hab mich langsam mit dieser Welt und ihren Bewohnern angefreundet. Und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist interessant sich einmal Gedanken darüber zu machen, ob es wohl wirklich noch etwas höheres gibt; Und wie unsere Welt aus den Fugen geraten könnte, wenn dieses Etwas in der Krise steckt. Ein wirklich interessantes und unterhaltsames Buch.

stern sternsternsternstern

Der Autorenfüller mit Andreas Izquierdo

Schrifsteller zu sein ist für mich…

ein Beruf. Und eine Berufung. Fürs Handwerk bin ich total ungeeignet (obwohl ich das sehr bewundere), rechnen kann ich nicht, Kollegen haben möchte ich nicht…Was bleibt da übrig?

Die Ideen für meine Bücher bekomme ich…

Ich verrate jetzt mal ein Geheimnis: der Teufel hat weiße, viereckige Augen. Ein leeres Blatt Papier verhöhnt dich den ganzen Tag, je länger du draufstarrst, desto schlimmer wird es. Und doch: Es ist der einzige Weg Ideen zu entwickeln. Wenn ich auf die Muße warte, die mich küssen soll, dann verhungere ich (und bleibe ungeküsste).

Wenn ich ein Buch schreibe, dann…

ist das unfassbar anstrengend. Dabei ist es nicht die Schreiberei, die einen so fertig macht, sondern die Konzentration, die man über lange Zeit aufrecht erhalten muss.

Die Figur, die mir in „Apocalypsia“ am meisten am Herzen liegt, ist…

Iax.

Glauben ist für mich…

ansichtssache. Glauben kann vieles erreichen – im Guten wie im Bösen. Mir sind Menschen, die an etwas glauben lieber als solche, die an nichts glauben. Aber Missionieren ist total verboten!

Mein nächstes Projekt…

wird wieder ein ganz anderes Genre sein. Sehr spannend und sehr emotional.

Vielen Dank an Andreas Izquierdo!

Vielen Dank an Vorablesen und den Rotbuchverlag für dieses Rezesionsexemplar!

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