[Rezension] Die Frauen vom Savignyplatz von Joan Weng

Die Frauen vom Savignyplatz

Joan Weng

Taschenbuch

erschienen im Aufbau Verlag

320 Seiten

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Berlin 1925, die vierfache Mutter Gusta alias Vicky ist gerade mit Kind Nummer 5 schwanger, als ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlässt. Vicky arbeitet und lebt in bzw. über der Metzgerei ihrer Eltern. Finanziell völlig anhängig von diesen, bricht somit eine Welt für sie zusammen, als der Ernährer ihrer Familie die junge Frau im Stich lässt. Eine geschiedene und alleinstehende Dame ist natürlich zu dieser Zeit ein absolutes No-Go und deshalb wollen die Eltern sie mit dem reichen Fabrikant wieder verkuppeln, der Vicky in jungen Jahren schon einmal ehelichen sollte. Aber sie hat eigene Pläne: Vicky möchte eine kleine Buchhandlung eröffnen, die Wohlfühl- Literatur für Frauen verkauft. Doch das ist in dieser Zeit gar nicht so einfach, wenn man kein Mann ist.

Mit dem Plot hätte man locker ein 500-600 Seiten Buch schreiben können. Der beginnende Feminismus, der Aufstieg der Rechten, das Leben zwischen den Weltkriegen, dass alles hatte viel Potenzial für eine große Geschichte, aber Joan Weng hat sich leider für die kürzere Variante entschieden. Dadurch werden die Charaktere ihrer Geschichte nicht richtig ausgearbeitet und erhalten, meiner Meinung nach, nur wenig bis gar keine Tiefe. Geht man mit der Erwartung an das Buch heran, eine Geschichte über einen Buchladen zu lesen, wird man schnell enttäuscht. Es geht viel mehr um die kaputte Ehe der Protagonistin und darum was in den vergangen Jahren zum Scheitern dieser geführt hat. Erst im letzten Viertel des Buches kommt der besagte Laden ins Spiel.

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte unterhalten und ich fand es sehr interessant, etwas über das Leben einer Frau in den 20er Jahren zu erfahren. Und obwohl dies nicht mein erstes Buch war, dass in jener Zeit spielt, habe ich auch hier wieder neue Fakten gelernt. Zum Beispiel dass die Sprache in den 20ern schon sehr modern war. Aber ich hätte mir mehr davon gewünscht.

Für den Leser, der eine unterhaltsame (Liebes)Geschichte für zwischendurch sucht, ist dieses Buch genau richtig.

Deshalb vergebe ich:

⭐⭐⭐

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Ich lese gerade…

 

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Aktuell lese ich gerade dieses interessante Buch.

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Neuzugänge Januar 2017

Im Januar gab es einige tolle Neuzugänge bei mir, die ich Euch heute zeigen möchte!

Beginnen wir mit meinen Gewinn aus dem Adventskalender von bookwives . Eine ganz tolle Ausgabe der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Ich freue mich schon darauf, dieses Buch den Kindern vorlesen zu können. (Sind ja nur noch 10 Monate bis Weihnachten 😉 ) .

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Die folgenden Bücher habe ich alle auf dem Nachtflohmarkt ergattert und dafür insgesamt nur 16 € bezahlt!

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Die nächsten beiden Schätzchen habe ich im Wühltisch von Pfennigpfeiffer entdeckt. Sonst haben die immer keine Bücher, die ich interessant finde, aber diesmal waren nun 2 von meiner Wunschliste dabei!

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Bei den nächsten beiden Büchern handelt es sich um Nachschub für meinen Kindle. Einmal eine Neuerscheinung meiner Lieblingsautorin Ashley Gilmore und ein Buch aus der Deal des Monats Aktion!

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Tja und dann bin ich irgendwie bei Arvelle gelandet und dort ein klein wenig eskaliert…

 

Somit haben es im Januar 15 neue Bücher in mein Regal geschafft! Ich bin dann mal lesen…

Hier die Links zu den Büchern:

Ingrid Noll – Ladylike

Ingrid Noll – Seelige Witwen

Tommy Jaud – Hummeldumm

Britta Sabbag und Maite Kelly – Herzfischen

Laura Wulff – Leiden sollst Du

Rowan Coleman – Einfach unvergesslich

Antoine Laurain – Der Hut des Präsidenten

Antoine Laurain – Liebe mit zwei Unbekannten

Brooke Davis – Noch so eine Tatsache über die Welt

Patricia Koelle – Das Licht in Deiner Stimme

Charles Dickens – Eine Weihnachtsgeschichte

Ellen Berg – Ich koch dich tot

Ashley Gilmore – Geller Girls

 

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Blogger TAG

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Hallo Ihr Lieben, ich möchte gern diesen Blogger TAG ins Rennen werfen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht! Ihr dürft das Foto gern verwenden. Bitte verlinkt meinen Blog, damit ich auch Eure Antworten lesen kann! Und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Beantworten der Fragen.

Stelle Dich kurz vor (Name, Alter und was Du im realen Leben machst).

Ich heiße Stefanie bin 33 Jahre jung, verheiratet und Mama von zwei tollen Jungs. Im realen Leben arbeite ich als MTA.

Seit wann gibt es Deinen Blog?

Meinen Blog gibt es jetzt seit Mai 2010!

Wie oft erscheinen Deine Artikel?

Da gibt es bei mir keine Regelmäßigkeit. Ich blogge wie ich Zeit und Lust habe. Aber angestrebt ist mindestens ein Artikel pro Woche. Mal sehen ob ich das dieses Jahr umsetzen kann ;-).

Folgst Du anderen Blogs bzw. liest Du regelmäßig deren Beiträge? Wenn ja welche Blogs sind das?

Ich folge auf WordPress vielen Blogs. Regelmäßig lese ich die Beiträge z.B. von primeballerina´s books , Sternenbrise , Im Bücherzelt , Tintenhain und Stopfi´s Bücherwelten .

Interaktion mit anderen Blogs: Kommentierst Du lieber oder verteilst Du eher Likes?

Ich bin eher der Like Verteiler. Ab und an kommentiere ich auch, aber ich denke das ist noch ausbaufähig. Das habe ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen: mehr kommentieren. Denn davon lebt doch ein Blog, durch die Kommunikation mit anderen!

Was macht für Dich einen guten Blog aus?

Wichtig finde ich immer eine übersichtliche und optisch ansprechende Seite. Da ich ein visueller Mensch bin, freue ich mich auch immer über gute Fotos zu den Beiträgen. Ebenso wichtig finde ich abwechslungsreiche Artikel, damit man nicht nur Rezensionen zu lesen bekommt!

Was ist ein absolutes No-Go beim Bloggen bzw. auf Blogseiten für Dich?

Da gibt es nicht viel es ist alles erlaubt was Spaß macht. Was aber gar nicht geht sind unsachlich geführte Diskussionen!

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[Meine Meinung zu] Traumprinz von David Safier

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Traumprinz

David Safier

gebunden mit Schutzumschlag

320 Seiten

erschienen bei Kindler

ISBN: 978-3463406046

Preis: 19,95 €

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Ich bin ein großer Fan von David Safier. Ich habe fast alle seiner Bücher gelesen und geliebt. Daher hatte ich mich riesig auf „Traumprinz“ gefreut. Das Cover ist toll und das Buch ist gespickt mit fantastischen Illustrationen, aber leider konnte mich die Story überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte und die Figuren sind von Anfang bis Ende chaotisch und oberflächlich. Ich vermisse auch den herrlichen Witz den David Safier in seinen anderen Büchern an den Tag gelegt hat. Am Anfang von „Traumprinz“ konnte man ihn noch erahnen, aber im Laufe der Geschichte verlor er sich immer mehr. Schade eigentlich, aber vielleicht wird sein nächstes Buch mir besser gefallen.

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[Rezension] Geheimnis in Weiß von J. Jefferson Farjeon

 

 

 

Das Buch

Geheimnis in Weiß

Joseph Jefferson Farjeon

gebunden

282 Seiten

ISBN: 978-3-608-96102-7

Preis: 14,99 €

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Der Autor

Joseph Jefferson Farjeon lebte von 1883 bis 1955. Zwischen den beiden Weltkriegen, also den goldenen Jahren der britischen Kriminalliteratur, hat er mehr als 60 Krimis und Thriller verfasst! Sein Bühnenstück „Number 17“ wurde sogar von Alfred Hitchcock verfilmt.

 

Inhalt

Eine ungewöhnliche und bunt gewürfelte Gruppe Passagiere lernt sich auf einer Zugreise am Weihnachtstag kennen. Als der Zug unterwegs wegen heftiger Schneefälle liegen bleibt, versucht sich diese Gruppe bis zum nächsten Bahnhof durchzuschlagen. Doch soweit kommen sie nicht. Mit letzter Kraft erreichen sie ein scheinbar verlassenes Cottage. Doch das Licht brennt, auf dem Herd kocht Wasser und auf dem Boden liegt ein Messer! Sie alle ahnen noch nicht welches Geheimnis dieses Haus birgt und dass am Ende der Nacht 4 Menschen das Weihnachtsfest nicht erlebt haben.

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch wieder mal anhand des Covers ausgewählt und mir nur die Kurzbeschreibung durchgelesen. Dabei habe ich nicht erkannt, dass es sich um einen Klassiker handelt und nicht um eine Neuerscheinung. Dementsprechend schwer habe ich mich auch am Anfang mit dem Schreibstil getan und brauchte eine Weile um dahinter zu kommen, wann genau die Geschichte spielt. Aber nachdem ich mich dann hineingefunden hatte wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Farjeon gelingt es eine gruselige und zum Teil so beklemmende Atmosphäre zu schaffen, dass man das Gefühl hat selbst in diesem Cottage festzusitzen.

 

Mein Fazit

Wer auf gut durchdachte und leicht anspruchsvolle Krimis steht, der ist bei diesem Buch genau an der richtigen Adresse. Ein herrlicher Weihnachts- / Winterschmöcker mit dem man verschneite Tage eingekuschelt auf dem Sofa verbringen kann!

 

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Ein kleiner Rückblick auf mein Bücherjahr 2016

Ich weiß, Ihr könnt bestimmt keine Rückblicke mehr sehen 😉 , aber der muss noch sein.

Eine sehr schöne Übersicht über mein Lesejahr findet Ihr hier auf goodreads!

Bei goodreads kann man sich jedes Jahr bei der Lesechallenge anmelden. Da ich 2015 mein Ziel übererfüllt hatte (also 87 Bücher gelesen und 80 waren das „Ziel“), dachte ich mir, dass ich für 2016 den Einsatz erhöhen könnte. Von den vorgenommenen 90 Büchern habe ich aber nur 72 gelesen bzw. gehört. Deshalb habe ich für 2017 mein Ziel bei 80 Büchern gesteckt. Eigentlich ist es ja völlig schnurz wie viel man im Jahr liest, Hauptsache es macht Spaß. Aber ich habe halt Freude an der Challenge und mache deshalb jedes Jahr mit!

Da ich dieses Jahr mein Hobby der Fotografie, dank einer neuen Kamera, intensivieren konnte, ist das Lesen etwas auf der Strecke geblieben.

Zusammenfassung

gelesene/gehörte Bücher insgesamt: 72

davon Hörbücher: 16 (alle ungekürzt)

gelesene Seiten: 14 786

gehörte Stunden: 207,9

bester Lesemonat: November (12 gelesene Bücher)

schlechtester Lesemonat: Oktober (2 gelesene Bücher)

 

Mein Buch der Bücher

Wie jedes Jahr habe ich auch 2016 wieder ein Buch der Bücher geführt. Diesmal war es das ExLibris von Leuchtturm. (Die anderen Jahre hatte ich ja meist das Moleskine Book Journal )

Es ist dieses Jahr prall gefüllt mit tollen Büchern und Autogrammkarten von Autoren, die ich getroffen habe oder mit den ich in Kontakt stand.

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Da mir das ExLibris so gut gefallen hat, habe ich mir für 2017 gleich wieder eins zugelegt! Ich freue mich schon darauf es wieder mit tollen Büchern und Erinnerungen zu füllen!

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Und nun genug geschwafelt. Lasst uns in ein tolles Lesejahr 2017 starten und vielleicht kann ich dieses Jahr den ein oder anderen von Euch persönlich treffen, z.B. auf der Leipziger Buchmesse!

 

 

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